ZWAR Netzwerkes in der Hansestadt Wipperfürth

In Zusammenarbeit mit der Hansestadt Wipperfürth, der Caritas und CBT ist es gewünscht beim Aufbau eines ZWAR Netzwerkes in der Hansestadt Wipperfürth zu helfen.

ZWAR-bedeutet Zwischen Arbeit und Ruhestand

Die Auftakt Veranstaltung dazu findet statt am
Mittwoch, den 05.06.2019
um 18.00 Uhr in der Alten Drahtzieherei (Wupperstraße 8, 51688 Wipperfürth)

Hier die offizielle Einladung

Ansprechpartner sind:

  • Dunja Kühr-Honermann, Caritas für den Oberbergischen Kreis, Telefon: 02261/306-121, E-Mail: dunja.kuehr-honermann@caritas-oberberg.de
  • Vera Schumacher, CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Quartiersmanagement des Projektes „Gemeinsam im Siebenborn und Umgebung“, Telefon: 0173/7180641, E-Mail: v.schumacher@cbt-gmbh.de

Spendenaufruf für den Erhalt von Wegekreuzen

Der Arbeitskreis Demographie im Bürgerverein will es sich zur Aufgabe machen, Wegekreuze zu erhalten und dauerhaft zu sichern.  Wegekreuze sind nicht nur ein Zeichen des Glaubens, sie sind auch Kulturgüter und zwar unsere Kulturgüter. Wenn wir uns jetzt nicht kümmern, werden sie auf Dauer verloren gehen. So musste ein Kreuz in Ritterlöh am Haus Zimmermann (früher Bernhard Hoffstadt) abgebaut werden, weil es in keiner Weise mehr standsicher war und eine Gefahr darstellte.

Das Wegekreuz in Vorderwurth gegenüber dem Haus Donau ist ebenfalls nicht mehr standsicher. In seiner Substanz scheint es aber gut erhalten zu sein. Beide Kreuze müssen aufgearbeitet werden und für das Kreuz in Ritterlöh muss ein größerer Stein  ersetzt werden, da er völlig auseinander bröselt. Dieser Stein hatte früher die Inschrift: „Errichtet von Carl Burghof und Louise Koppelberg 1858“. Wie gesagt, dieses Kreuz ist niedergelegt und sicher eingelagert worden.

Beginnen möchten wir mit einem Kreuz im Oberdorf rechts neben dem Haus der Familie Marcel Schwarz. An der Stelle des heutigen Hauses hat es 2 Vorgänger-Gebäude einer Familie Dörpinghaus gegeben. Das Kreuz in seiner heutigen Form stand bis zu dessen Abbruch vor dem unmittelbaren Vorgängergebäude direkt an der Westfalenstraße. Es musste wegen des Abbruchs des Hauses zunächst entfernt werden, ist später aber von der Familie Schwarz rechts nach hinten versetzt wieder aufgestellt worden. Dort wird es aber nicht wahrgenommen. Bei dem Kreuz handelt es sich auch nur noch um einen Torso. Es gibt ein Foto aus der Zeit um 1900, auf dem das Kreuz im Hintergrund zu sehen ist.  Es war ursprünglich viel höher und hatte wesentlich mehr Elemente, wie Sie bei einem Vergleich der beiden Zeichnungen feststellen werden. Wir möchten dieses Kreuz in die Dorfmitte versetzen und zwar an den ehemaligen Standort der sog. Vogeluhr am Kindergarten. Und wir möchten die fehlenden Elemente wieder ersetzen lassen. Dafür liegt uns ein Kostenvoranschlag des Steinbildhauers Hans Joachim Bergmann aus Wipperfürth vor.

Für die Umsetzung und Ergänzung des Kreuzes vom Haus Schwarz im Oberdorf vor den Kindergarten und damit in die Mitte des Dorfes entstehen Kosten von 11.700,- €. Für die Sicherung der beiden anderen genannten Kreuze würden nochmals Kosten von jeweils 4.000,- € entstehen. Wir benötigen tatsächlich ca. 20.000,- €. Der Verein hat das Geld nicht. Aus diesem Grunde wenden wir uns mit einer Spendenbitte an die Bevölkerung. Wenn auch Ihnen der Erhalt und die dauerhafte Sicherung der Wegekreuze am Herzen liegt, bitten wir um Ihre Spende an den

Bürgerverein Kreuzberg e.V.
Verwendungszweck: Wegekreuze
IBAN: DE 37370691255204458016, BIC: GENODED1RKO

Die Kontonummer finden Sie auch noch einmal hinten im Impressum des Journals. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir die Aufgabe der Rettung der Wegekreuze mit Ihrer Unterstützung angehen könnten. Wir möchten die Umsetzung des Kreuzes vor den Kindergarten auf jeden Fall in diesem Jahr durchführen. Wenn wir auf unsere Kulturgüter jetzt nicht achten, läuft uns die Zeit weg und irgendwann ist es ganz einfach zu spät.

Vielen Dank

Uli Bürger